................Düstere Vögel in einer lauen Sommernacht

................nach einem Text von und mit Oliver Bulas | mit Knut Herrmann, Sascha Hohn, Béla Janssen und Balz Isler

................Es wurde eine Art Hörspiel im voraus produziert, was im Dochk18 inszeniert und playback dargeboten wurde.

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„Was seh’ ich da? Welch seltsames Bild! Etwas tut sich da draussen! Die Eltern formen winkend zusammen eine Sonne! Und lassen sich dabei photographieren!“

In seinem Bühnenstück „Düstere Vögel im Mondenschein einer lauen Sommernacht“ erzählt der Hamburger Künstler Oliver Bulas eine völlig irreale und unwahrscheinliche Geschichte. Verzerrte Charaktere zeigen uns, wie ein Aufstand ausartet und in eine vernichtende Eigendynamik gerät. Basierend auf den aktuell in Deutschland stattfindenden Boykottbewegungen gegen Studiengebühren, spinnt Bulas das Thema weiter und begibt sich dabei in den Bereich sagenhafter Spekulation. Aus seiner Perspektive beschreibt er uns eine machtversessene Hochschulelite und das passende Gegenstück dazu, die Studenten. In einer sehr klassischen Sprache versichern sich die Akteure am Vorabend des Boykotts ihrer jeweiligen Position, bevor eine Einladung des Hochschulpräsidenten zum Sturz ebendieses führt. An seinem Schreibtisch machen es sich daraufhin neue Anwärter der Macht bequem... Dabei erlebt der Zuschauer eine dadaistisch anmutende Collage von Szenen, die zwischen Poetischem und Banalem, zwischen Mythischem und Lächerlichem keine Trennwände des Respekts zieht. Tatsächlich ist eine Textcollage die Grundlage für dieses Stück gewesen. Des Öfteren ergaben sich daraus skurrile Begebenheiten...

 

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